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Fat for gains bezieht sich auf eine Lebensphilosophie angelehnt an die Keto- und Bulletproof-Ernährung, mit dem Ziel dem biologischen Alterungsprozess des Körpers entgegenzuwirken und einen Zuwachs an Lebensenergie zu gewinnen.
„gains“ bedeutet übersetzt so viel wie „Zuwächse, Gewinne oder Erträge“. Es bezieht sich auf den Zuwachs oder den Erwerb von etwas. Der Begriff wird im Kraftsport sehr oft genutzt, um den Zuwachs von Muskelmasse zu beschreiben. Ich benutze ihn für den Zuwachs von Lebensenergie.
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Es geht nicht darum, das Optische künstlich zu manipulieren sondern um den Zuwachs von gesunden Mitochondrien – so gesehen geht es um ein inneres Anti-Aging. Ich beschreibe in meinen Beiträgen Methoden, die mir persönlich als Gesundheitsbooster geholfen haben, mein Energiepotenzial auf ein neues Level zu heben.
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Fett geistert immer noch als das «Böse» in den Köpfen der Menschen herum. Was haben wir alles zur Vermeidung von Fett auf uns genommen. Light-Produkte, Margarine statt Butter, Magermilch und Magerquark, das industriell gefertigte Müsli gleich nach dem Aufstehen am Morgen gegessen und gedacht, dass dies alles unter «gesunder Ernährung» läuft.
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Im Kraftsport werden Kohlenhydrate mit Muskelzuwachs verbunden und sind immer noch der Gralsweg. Ich muss dazu ehrlicherweise sagen, ja, damit und mit einem harten Training können die Muskeln enorm wachsen und es ist sehr schwierig, den Kalorienbedarf mit einer ketogenen Ernährung in Kombination mit Intervallfasten zu erreichen. Aber da spreche ich von Bodybuildern oder Strongmen, die an Meisterschaften teilnehmen. Fitnessathleten oder Bikinimodells können es schaffen. Der Körper nimmt sich seine Energie aus den Kohlenhydraten, aber was ist mit dem Fett, warum nimmt dies bei der Kohlenhydratmast immer mehr zu und lässt sich nur mit einer extremen gesundheitlich bedenklichen Diät wieder abbauen?
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Warum lege ich den Fokus so sehr auf Muskeln und das als Frau und dazu noch in meinem Alter? Gerade wegen meines reifen Alters. In meinem Job sehe ich täglich, wie Altern aussieht. Es beginnt mit einem kleinen Stolpern, dem Sturz, dem Oberschenkelhalsbruch und in der Folge, das Gehen am Rollator und bald die Fortbewegung im Rollstuhl. Das hat mich angespornt, diesen Zustand möglichst zu vermeiden.
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Als ich mit Krafttraining vor etwa fünf Jahren begonnen habe, also bereits im fortgeschrittenen Alter von 58 Jahren, habe ich mich an männlichen Bodybuildern orientiert und mir dabei gleich die Extremen ausgesucht. Natürlich habe ich nie die Frühstücksempfehlungen eines Markus Rühl praktiziert, aber die Kohlenhydratmast schon. Ja, ich sah massiger aus und der Muskelzuwachs funktionierte. Aber ich fragte mich, wo eigentlich meine Taille geblieben ist, denn mein Bauchumfang liess eine solche nicht einmal mehr erahnen. Der Vergleich mit einem Rollbraten, bei dem das Fleisch zwischen den Schnüren herausquillt, war nicht ganz abwegig. Ich musste die Reissleine ziehen und meine Ernährung komplett überdenken.
